Weine, Feinkost

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Weinglossar

Hier finden Sie sehr interessante, grundliegende Informationen zu dem Thema Wein.

Haben Sie Ergänzungen? Senden Sie uns gerne eine Email. Wir freuen uns über Ihre Inputs!


ABC-Trinker

Hinter ABC-Trinkern verbergen sich vor allem amerikanische Weinliebhaber, die nach dem Motto "Anything but Chardonnay" Wein auswählen. Grund der Abneigung ar der in den 90er Jahren häufig sehr schwülstige und alkoholreiche Chardonnay, vor allem aus den Anbaugebieten der Neuen Welt ( Südafrika, Neuseeland, Afrika,..).


Abfüllung

Die Abfüllung ist das Einfüllen des Weines vom Gärtank, Lagertank oder Holzfass in die Flasche.


Abgang

Als Abgang bezeichnet man den Nachgeschmack eines Weins. Ein schöner nachhaltiger Abgang ist ein besonderes Gütemerkmal.


Abgebaut

Als abgebaut bezeichnet man einen Wein, der nicht mehr frisch wirkt - er hat seinen Höhepunkt überschritten.


Abgerundet

Bezeichnung aus der Weinsprache für einen harmonisch schmeckenden Wein.


Agraffe

Klassische Drahtkonstruktion (franz .agrafe = Klammer) zur Befestigung des Champagner - oder Sektkorken an der Flasche.


Alkoholgehalt

Der Gehalt an Alkohol im Wein bezieht sich auf den Anteil des Äthylalkohols. Es gibt vier verschiedene Begriffe im Zusammenhang mit dem Alkoholgehalt im Wein. Der "vorhandene Alkoholgehalt" ist der Alkohol, der in einem Erzeugnis enthalten ist .Der "potenzielle Alkoholgehalt" ist der Alkoholgehalt, der durch vollständiges Vergären des in einem Erzeugnis (Trauben, Traubenmost) enthaltenene Zuckers gebildet werden kann. Beide Werte zusammen ergeben den "Gesamt-Alkohol-Gehalt". Auf dem Flaschen-Etikett wird der "vorhandene Alkoholgehalt" in Volumenprozent angegenben. Der "natürliche Alkoholgehalt" ist der Gesamt-Alkoholgehalt vor jeglicher Anreicherung.


Amabile

Italienische Bezeichnung für die liebliche Geschmacksrichtung (siehe auch Lambrusco).


Bag in Box

Bezeichnung für Wein, der in zweilagigen, transparentem Plastik- oder metallbeschichteten Beuteln abgefüllt wird. Der Beutel, der mit einem Zapfhahn versehen wird, damit der Wein kontrolliert entnommen werden kann, hat eine Sauerstoffbarrieree: Damit bleibt der Wein nach dem Öffnen 4-6 Wochen haltbar. Der Beutel ist von 1.5 - 20L Volumen erhältlich (die gängigsten Größen sind 3 und 5L) und wird in eine Faltschachtel aus Wellpappe gesetzt. In Neuseeland und in Australien wird ein Großteil der Produktionsmenge in Bag-in-Box-Verpackungen vermarktet. Die größten Märkte Europas für Bag-in-Box-Wein sind Skandivanien und Großbritannien.


Banderole

Die für amtliche Kontrollen verpflichtende Kennzeichnung österreichischer Qualitäts- und Prädikatsweine zur Feststellung der erzeugten Weinmenge. Die Banderole darf nicht verwendet werden für Tafelwein, Landwein, Perlwein, chaumwein, aromatisierte Weine, Obstwein und Traubenmost. Es sind verschieden Arten zulässig: In runder Form (die oben in die Flaschenkapsel eingedruckt wird) oder als Band. Die Banderole muss über dem Flaschen-Verschlus so angebracht werden, dass sie beim Öffnen der Flasche zerstört wird.


Barrique

Eichenholzfass zur Lagerung von Wein mit 225 Liter Inhalt. Beliebte Verwendung für tannin- und extraktreiche Rotweine. Die Weine erhalten zusätzliche Stoffe aus dem Holz (je nach Lagerdauer), wodurch ihr Aroma vielseitiger wird. Der Begriff "Barriquewein" gilt auch, wenn der Wein seine Note durch eingerührte Holzstücke (sogenannte "Chips") erhält.


Chambrieren

Den Wein auf Trinktemperatur bringen.


Champagner

Schaumwein, der in einem klar abgegrenzten französischen Weinanbaugebiet (in der Champagne, nördlich von Paris) bei streng geregeltem Rebbau und eindeutig definiertem Herstellungsverfahren (siehe auch Champagnermethode) produziert wird. Für die Champagnerherstellung dürfen nur die beiden roten Sorten Pinot Noir (Spätburgunger) und Pinot Meunier (Müllerrebe), sowie die weiße Chardonnay-Traube verwendet werden, die meist im speziellen Verhältnis kombiniert werden. Nur in besonders guten Weinjahren wird Champagner aus einem einzigen Traubenjahrgang hergestellt. In der Regel ist ein Verschnitt von verschiedenen Jahrgangsweinen üblich, um einen gleichbleibenden Geschmack und eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.


Champagnermethode

Die verwendeten Weine werden nach normaler Gärung verschnitten. Nur drei Sorten dürfen verwendet werden, je nach Marke und Hersteller sind es Weine unterschiedlicher Lagen und Jahrgänge. Sie werden mit Altweinen, Zucker und Hefe angereichert, in Flaschen gefüllt und müssen druckdich mindestens 1 Jahr, meist jedoch 3 Jahre oder mehr gelagert werden. Durch die Entstehung der Kohlensäure während der 2. Gärung wird ein Druck von 5-6 bar aufgebaut. Dieser darf nicht entweichen. Gelegentliches Rütteln der Flaschen bringt die Feststoffe zum Korken. Durch Blitzgefrieren des Flaschenhalses kann der am Verschluss haftende Niederschlag entfernt werden, ohne dass der Druck enweicht. Ein neuer Korken wird eingesetzt. Siehe auch Méthode champenoise und Flaschengärung.


Charakter

Allgmeine Beschreibung für Geruch und Geschmack eines Weines. Dieser besitzt klar erkennbare Eigenschaften, die zum Beispiel von einer bestimmten Rebsorte oder von einem bestimmten Bodentyp geprägt sind. Ein "Wein mit Charakter" zeichnet sich durch gute Qualität aus.


Degorgieren

Entfernen der Hefe aus dem Wein bei der Sektherstellung.


Degustation

Weinverkostung, Probieren des Weins.


Dekanter

Gefäß (Karaffe), in das der Wein beim Dekantieren eingefüllt wird.


Dekantieren

Gemächliches Umfüllen des Weins in eine Karaffe, um ihm Sauerstoff zuzuführen oder vom Bodensatz (Depot) zu trennen. Über den Sinn und Unsinn des Dekantierens wird viel gestritten. Bei jungen Weinen könnte das längere Stehen in der Karaffe zu einer teilweisen Oxidation der Tannine führen und dem Wein damit mehr Harmonie bescheren. Alte Weine sollen (glaubt man den Fürsprecherrn) ebenfalls von dem Kontakt mit dem Luftsauerstoff profitieren, wobei das Risiko des "Umkippens" aber ungleich größer ist. Untersuchungen in den USA scheinen andererseits zu belegen, dass das Dekantieren keinen nennenswerten Einfluss auf die Qualiät eines Weines hat.


Depot

Ablagerung von Gerb- und Farbstoffen in älteren Weinen (siehe Bodensatz).


Dessertweine

Sehr süße und körpervolle Weine (Eiswein, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese).


DOC

Denominazione di Origine Controllata. Die Bezeichnung wurde 1963 eingeführt und der Staat hat sich damals verpflichtet, die Herkunft der Weine zu kontrollieren. Für jedes DOC-Gebiet gibt es ein eigenes Regelwerk, in dem die zulässigen Rebsorten, mögliche Mischverhältnisse, erlaubte oder vorgeschriebene tradtionelle Kellertechniken, aber auch der maximal zu lässige Hektarertrag und teilweise sogar die Reberziehung geregelt ist.

Mittlewerile gibt es weit über 300 verschiedene DOC-Bezeichnungen und es ist kaum möglich, den Überblick zu bewahren. Etwa 25% der italienischen Weine werden unter dieser Bezeichnung vermarktet.


DOCG

Die Bezeichnung gibt es seit 1992, der letzten großen Reform des Systems. Man hat dem DOC einfach noch ein G für Garantita angehöngt. Der Staat kontrolliert also nicht nur die Herkunft, sondern garantiert sie bei diesem System sogar (DOCG = Denominazione die Origine Controllata e Garantita). Er kann aber auch bei diesenn Weinen nur die Herkunft und nicht die Qualität garantieren, auch wenn man in dieser Königsklasse des italienischen Weins versucht hat, eine lückenlose Kontrolle einzuführen.

Die Weine stehen nur für etwa 5% der italienischen Produktion, aber für fast 100% des Renommee des italienischen Weins. DOCG-Weine erkennt man an der typischen Banderole am Flaschenhals. Neben den von den DOC-Weinen bekannten Regulierungen für jedes einzelne Gebiet, werden auch noch geregelt: Flaschenform, Mindestreifezeiten in Fässern und Flasche, Mindest-Alkohol-Gehalt, Mindest-Säure-Gehalt, Mindest-Netto-Trockenextrakt, sowie Farbe und Geschmackstypizität. Um diese zu gewährleisten, ist vor der Vermarktung eine analytische Prüfung im Labor und eine sensorische Prüfung durch eine Verkostungs-Kommission vorgeschrieben.

Der Grund für die Einführung der DOCG war aber wohl ganz pragmatisch. Ende der 80er Jahre hatte bereits jedes Dorf in den Abruzzen seine DOC und so wollte die Regierung den prestigeträchtigen Herkunftsgebieten wie Barolo, Brunello oder Chianti Classico die Möglichkeit geben, sich abzuheben.


DOP

Denominazione die Origine Protteta. Geschützte Ursprungsbezeichnung. Im Rahmen der europaweiten Regelung ab 2009 als Bezeichnung für die italienischen Begriffe DOC und DOCG eingeführt.


Eichenholz

Für die Herstellung von Weinfässern werden schon verschiedenste Hölzer aus den Baumarten Akazie, Eukalyptus, Kastanie, Kirwsche, Palme, Pinie und Zeder verwendet. Am besten geeignet und am häufigsten verwendet wird allerdings Eichenholz für die Wein-Lagerung bzw. den Barrique-Ausbau (Fassausbau).


Einzellage

Kleinste definierte Weinbergeinheit. Kann jedoch verchiedene Größen haben.


Eisen

Mit knapp 5% Anteil das vierthäufigste Element (FE = lat. Ferrum) der Erdkruste. Im Boden kommt Eisen zumeist in Form von Sulfidischen und oxidischen Eisen-Mineralien vor. Beim Pflanzen-Wachstum begünstigt Eisen bei der Photosynthese die Bildung des Chlorophyls (Blattgrün), ohne dass es dabei eingebaut wird. Es ist somit ein wesentlicher Nährstoff für das gesunde Wachstum des Rebstocks.


Färbung

Der Entwicklungszeitpunkt des Rebstock (im August), an dem die Beeren ihre grüne Farbe verlieren und weicher werden.


Fass

Neben der Amhore zählt das Holzfass zu den ältesten Weingefäßen. Heute wird zur Herstellung vorwiegend Eichenholz verwendet.


Fassinhalt

Der Fassinhalt von Weinfässern aus Holz schrumpft mit der Zeit. Holzfässser sollten daher alle vier bis fünf Jahre geeicht werden.


Fassprobe

Von einem jungen Wein, der noch nicht zur allgemeinen Vermarktung in Flaschen abgefüllt und etikettiert wurde, bezeichnet man als Fassprobe. Sehr oft wird eine Fassprobe für die erste Bewertung des Weines an Wein-Journalisten und pfofessionelle Verkoster abgegeben. Da Fassproben noch keine Flaschenreifung hinter sich haben, kann hinsichtlich der Qualität jedoch nur eien bedingte Aussage getroffen werden.


Ganztraubenpressung

Art der Vergärung, bei der auf das Abbeeren der Trauben verzichtet wird. Ost eingesetzt bei der Weißweinproduktion, um bei säurearmen Jahrgängen mehr Säure, Frische und Frucht zu erhalten. Der Alkoholgehalt und Extraktgehalt verringert sich dabei geringfügig.


Gärung

Vorgang, bei dem Most zu Wein wird. Die alkoholische Gärung bei Wein läuft durch Umwandlung von Zucker mit Hilfe von Hefe in Äthylalkohol und Kohlendioxid ab. Um zu vermeiden, dass wertvolle Weinbestandteile verloren gehen, oder ungewünschte Nebenstoffe sich entwickeln können, darf eine bestimmte Temperatur nicht überschritten werden, sonst läuft die Gärung zu stürmisch und schnell ab. Die Gärung dauert, je nach Jahrgang, Gärtemperatur und angestrebtem Weintypus, von ein paar Tagen, über mehrere Wochen, bis zu mehreren Monaten. Bei bestimmten Weinen, wie zum Beispiel Portwein, wird die Gärung durch Zugabe von Branntwein abgestoppt. Das gezielte Abstoppen erfolgt, um eine gewisse Menge Restzucker zu behalten.


Gerbstoffe:

Gerbstoffe stammen im Wein aus den Traubenkernen, den Schalen (Balg), Kämmen (Rappen, Stielen) und den Beerenschalen. Sie werden unterschieden in reife und unreife Gerbstoffe. Letztere schmecken holzig, bitter und decken die Frucht zu. Tannine aus den Beerenkernen hinterlassen einen adstringierenden Eindruck im Wein. Beim Rotwein sind sie ein charakteristisches Merkmal und verbessern die Lagerfähigkeit, denn sie wirken stark reduktiv.


Gerten

Das Aufbinden der Ruten (Rebspross) am Drahtrahmen nach dem Rebschnitt.


Gesamt-Alkohol-Gehalt

Es gibt vier verschiedene Begriffe im Zusammenhang mit dem Alkoholgehalt im Wein. Der "vorhandene Alkoholgehalt" ist der Alkohol, der in einem Erzeugnis enthalten ist. Der "potentielle Alkoholgehalt" ist der Alkoholgehalt, der durch vollständiges Vergären des in einem Erzeugnis (Trauben und Traubenmost) enthaltenen Zuckers gebildet werden kann. Beide Werte zusammen ergeben den "Gesamt-Alkohol-Gehalt". Auf dem Flaschenetikett wird der "vorhandene Alkoholgehalt" in Volumenprozent angegeben. Der "natürliche Alkoholgehalt" ist der Gesamtalkoholgehalt vor jeglicher Anreicherung.


Halbtrocken

Halbtrockener Wein darf maximal 18 Gramm unvergorenen Zucker je Liter enthalten.


Haltbarkeit

Je nach Qualitätsgüte und Vinifizierung können Weine jahrelang gelagert werden. Im hohen Prädikatsbereich bis zu 20 Jahren und länger. Die ungefähre Haltbarkeit ist beim Winzer zu erfragen, setzt jedoch eine optimale Lagerung voraus.


Handlese

Siehe Weinlese.


Hanglage

Als Hanglage werden im Weinbau Weinbrgsanlagen mit 5 bis 20 % Gefälle bezeichnet. Oft bringen diese Anlagen aufgrund ihrer guten Ausrichtung zur Sonne bessere Qualäten hervor. Bei über 20 % Gefälle werden die Anlagen als Steillage oder Steilhang bezeichnet.


Harmonie

Harmonie ist das gewünschte Gleichgewicht aller Eigenschaften eines Weines, auch als ausbalanciert oder ausgewogen bezeichnet.


Hauptlese

Siehe auch Weinlese.



Das Glossar wird in Kürze fortgeführt..

































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